
Angst verstehen
Wenn Angst den inneren Raum verengt
In erster Linie ist Angst eine natürliche, grundsätzlich sinnvolle Reaktion, die uns gute Dienste leistet, um im Notfall schnell und gezielt handeln zu können. Sie dient unserem Selbstschutz und hilft uns, tatsächliche Bedrohungen und Gefahren zu erkennen.
Doch viele Menschen kennen auch diese andere Seite:
Plötzlich tritt Angst ein, blockiert und lässt uns auf der Stelle treten. Sie lähmt uns regelrecht. Begleitet von ständigem Grübeln entsteht die Angst vor der Angst, indem wir uns in Gedanken bereits ausmalen, was eintreten könnte.
So bremsen wir uns selbst aus, leiden, finden den Weg nicht aus diesem selbst gestalteten Labyrinth – und irgendwann dreht sich der Lebenssinn nur noch darum, dieser Bedrohung auszuweichen.
Angst ist ein sehr starkes Gefühl, das manchmal wie aus dem Nichts erscheint.
Sie liegt im Unterbewusstsein verborgen, ist ein Muster, das auf Autopilot schaltet – negativ verknüpfte Erfahrungen und Erlebnisse aus der Vergangenheit – und selbständig abläuft, wenn zum Beispiel eine Situation eintritt, die uns triggert, eine Reihe von Verknüpfungen hervorruft und uns vollkommen aus der Bahn wirft.
Es gibt Wege, Angst zu verstehen und die zugrunde liegenden Verknüpfungen zu lösen. Dadurch können sich die belastenden Auswirkungen – geistig, körperlich und seelisch – spürbar beruhigen.
In einem klaren, sicheren Rahmen findest Du zurück zu Orientierung und lernst, wie Du Dir auch im Alltag künftig hilfreicher begegnen kannst.
In herzlicher Verbundenheit
Gabriela